Nun wird es langsam eng, Onkel Wladimir dreht uns plötzlich und völlig unerwartet den Gashahn zu. Unsere Volksvertreter rufen den Notstand aus und stimmen uns auf eine neue Krise ein.

(QuelleN: Zahlenwerte aus der SZ)

Was man nicht hat, kann man nicht verbrennen, fraglich ist nur noch, wie groß die Versorgungslücke im nächsten Winter sein wird. Russland hat einmal 40 % unseres Gases geliefert.

Es muss gespart werden, aber wo? An die Industrie kann und will man nicht ran, die Wirtschaft ist schon genug geschädigt. Unter Sonstige fallen Behörden, aber auch Krankenhäuser und ähnliche Verbraucher. Unter Gastgewerbe verbergen sich auch noch Freizeiteinrichtungen und Ähnliches. Rund ein Drittel entfällt auf das Heizen in unseren Haushalten, mit Gas heizen 21 Millionen Stück. Zusammen mit dem Spruch:“ 1 °C weniger spart 6 % Heizkosten“, dürfte klar sein wohin das ganze geht. Gehen wir einmal davon aus das wir 20 % unseres Gases über andere Quellen beschaffen können. 3-4° Temperaturabsenkung in ihrer Wohnung würde das Problem also lösen.

Keine Sorge, so wird es nicht kommen. Bereits jetzt haben sich die Gaspreise gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt, dieser Preisanstieg ist bisher nur im geringen Maß weitergegeben worden. Da das Ende der Preisspirale noch nicht in Sicht des, es wird wohl bald auf eine Verdreifachung hinauslaufen. Ende ungewiss! Das bedeutet, dass sich Leute mit kleinem Portmonee das Heizen nicht mehr leisten können, es bleibt also genug für den Rest.