Die Lage:

Die Haft wurde erwartungsgemäß verlängert und verschärft. Das war zu erwarten.

Die Impfzentren, im November aufgebaut, haben Ende Januar noch nichts zu tun.

Die Terminvergabe für die Hochbetagten funktioniert nicht. Auch bei denen, die fit in Sachen moderner Medien sind.

Impfstoff ist auch Mangelware, außer einem bösen Gegrummel die Reaktion unserer Entscheidungsräger: Keine!

Man muss davon ausgehen, dass zu Ostern nicht einmal die Hochbetagten geimpft sind. Israel hat reelle Chancen, dann mit der Impfung der ganzen Bevölkerung durch zu sein.

Die zum Jahreswechsel zugesagten, wirksameren Masken können nicht ausgegeben werden, da die Bundesdruckerei überfordert ist.

Altersheime bedeuten momentan eine größere Lebensgefahr als eine Todeszelle in den USA.

Kultusminister und Landeschefs träumen immer nch von einem normalen Schulbetrieb am Mitte Februar oder ordnen ihn schon jetzt an. Zur Erinnerung: Ein Lehrer hat in der Woche Kontakt zu ca. 250 Personen aus verschiedenen Haushalten, im Schnitt mit 2,25 Stunden, Schüler einer achten Klasse kommen auf eta 100. Daheim darf es eine Person sein.

Unter diesen Umständen muss man an der Kompetenz der Handelnden zweifeln. Sie haben aus einem Jahr Pandemie wirklich nichts gelernt. Immerhin nehem sie inzwischen zur Kenntnis, dass es mutierte Viren gibt. Das werden sie im Februar dann zur Begründung einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen nutzen. Weil hier ein Konzept fehlt.

Trotz Ermächtigungsgesetz: Maßnahmen müsse4n zeitlich begrenzt sein. Leider steht nirgendwo, was zeitlich begrenzt bedeutet. Also werden wir das nächste Weihnachtsfest kaum entspannter erleben als das letzte Fest.