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Kategorie: Aktuell

Nun haben wir endlich einen neuen Kanzlerkandidaten, war auch der Weg dahin ein wenig schmerzhaft.

Es hatte sich Armin der Große in der Partei durchgesetzt und zum Vorsitzenden wählen lassen. Nun wollte er nach der Position des Kanzlerkandidaten greifen, aber da kam ihm der Bayerische König in die Quere. Auch der war der Meinung, ein geeigneter Kandidat zu sein und fand sogar in den Reihen der Schwesterpartei zahlreiche Anhänger. Ungewöhnlich? Nein, eigentlich nicht, hatte sich Armin der Große doch keinen Fettnapf ausgelassen. Sein Weg und seine Äußerungen waren stets  so geradlinig wie der Heimweg eines rheinischen Karnevallisten nach 30 Bieren. Böse Leute sagen, er äußere sich immer so, wie es gerade gut ankommen würde.

Dass es wohl nicht bei allen gut angekommen, und so trauten wohl etliche Parteifreunde wohl eher dem Bayen. Nun hat sich doch Laschet durchgesetzt und kann jetzt endlich seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen.

Dazu hätte er auch Gelegenheit gehabt, als er seinen Brückenlockdown verkaufen wollte. Er hätte ihn durchsetzen können, sich das aber dann nicht getraut. Ist doch gut so. Wenn man nämlich eine Brücke bauen will, sollte man vorher wissen, wo (wann) die Brücke enden soll. Dazu ist aber wohl nicht in der Lage.