Funkgeräte

Na ja, manches Shack gibt mehr her. Hier aber steht alles, was man zwischen 160 m und 23 cm braucht. Im Bild fehlt ein Transverter für 23 cm und der für 13 cm. Letzterer steht nahe der Antenne und wird ferngesteuert. Im Bestand sind auch etliche Fahrzeugfunkgeräte, Handfunkgeräte undd alte Feststationen. Ebenso in Verwendung sind Mini-Handfunken für 2 m bis 70 cm.

Hier steht alte, aber sehr bewährte Technik. Der Semco schlägt in Sachen Empfindlichkeit alle 2m-Geräte. Das verlangt aber auch immer Pflege, Wartung und Reparatur. Zeitweilig entwickelte der Semco nach Betriebspausen neue Betriebsarten: Er gab Rauchzeichen beim  Druck auf die PTT-Taste. Tantalkondensatoren sind eben sensibel. Der TR-711 gab einmal Hochfrequenz nur noch homöopatisch ab. Dank vorhandener Messtechnik ließ sich das Problem sondieren, das Gerät wurde auch neu abgeglichen. Allerdings war ein Vorteiler schlecht frequenzkompensiert und die Kontrolle mit einem HF-Wattmeter gab das 1,5-fache der Sollausgangsleistung... Das wurde natürlich berichtigt.

Noch ziemlich neu ist ein Computer, der nebenbei auch noch funken kann. Ein IC 9700 verstärkt das Team auf den oberen Bändern. Nachteiligt ist nur, dass man einen Eimer unterstellen muss. Sonst tropft der ganze Wasserfall in das Shack... Da es beim DARC-Clubabende wegen Corona wohl lange nicht mehr gibt, wurde die Funktechnik an etlichen Stellen ergänzt. Ein Vektor-Netzwerkanalyzer zeigt gnadenlos jeden Fehler an den Antennen und deren Zuleitungen. Soll er auch!

Das ist der Prroblemfall! Nein nicht das Gerät, sondern die Kurzwelle. Die ist durch Schaltnetzteile, Led-Leuchten und Stromnetz-Internet-Brücken, derart verseucht, dass in weiten Frequenzbereichen nichts mehr geht. Darum muss ich mich noch mal näher kümmern-

 
Der Elektriker soll bei einem Funkamateur einen Schaden reparieren. Als er klingelt, bekommt er einen Schlag, der ihn zu Boden streckt.
Der Funkamateur öffnet die Tür und meint zufrieden: "Aha, sie haben den Schaden schon gefunden!"