Oskar der Dritte

Ein Oszilloskop zeigt den Verlauf von Wechselspannungen an. Schwierig wird es nur, wenn die Frequenzen sehr hoch, die Signale sehr schnell sind, oder einmalig sind. Ein ganz einfaches Beispiel ist eine Fernbedienung eines Fernsehgerätes. Nur wenn man eine Taste drückt, wird für etwa 0,025 s etwas ausgesendet. Wenn man solche Datentelegramme sehen will, muss man sie aufzeichnen und anschließend analysieren. Beides zusammen macht ein DSO.

Wobei dieses DSO auch Signalfolgen analysieren kann, die sich in 0,000 000 01 s abspielen.  Übrigens kann es solche Signalfolgen auf 2 Ausgänge beliebig oft wiederholen und dauerhaft speichern. Ferner kann es genormte Datentelegramme entschlüsseln und im Klartext darstellen. Ein Morsecode ist da direkt langweilig! Was früher jenseits von 15 kg lag und monströse Abmessungen hatte ud mit mehr als 20 000 € zu bezahlen war, ist heute nur noch knapp 1 kg schwer und fast winzig und aB 1500 € zu haben. Oskar III ist eines der wichtigsten meiner Messgeräte.

Oskar III hat aber auch ein Problem. Wenn man nur 5 cm freien Draht an den Eingang anschließt, (was beim normalen Messen oft vorkommt,) sieht man ein hochfrequentes Signal.Die Ursache ist ein Sendemast in einigen km Abstand, der den Deutschlandfunk abstrahlt. Fast unglaublich, aber auch schwache Signale mit mehr als 100 MHz werden angezeigt. Fast jedes unserer Amateurfunksignale kann er in Echtzeit auflösen! 


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