Sehr vorteilhaft an unserem Wohnort ist, dass die Häuser alle auf relativ großen Grundstücken stehen. So kommt man seinem Nachbarn nicht direkt in den Suppentopf. Das bedeutet dann auch auch ziemlich große Gärten.


Dort findet man wirklich alles: Schwimmbäder, großzügige Teichanlagen, Gemüseanbau.
Unser Garten hat sich im Laufe der Zeit sehr oft verändert.

 

Er war lange Zeit Spielgebiet unserer Kinder. Später musste dann auch ein Teich her.

Der "Landwirtschaftliche Betrieb" wurde eingestellt, die Bemühung beschränken sich auf Tomaten und Gurken im Treibhau. Wenn neue Bäume gepflanzt werden mussten, waren es Obstbäume, hinzu kommen Sträucher für Stachelbeeren, Himbeeren, auch ein paar Brombeeren und Himbeeren ergänzen unsere kleinen Obstplantagen.

Bald nach dem Einzug wurde klar, mit der normalen Wasserversorgung ist ein solcher Garten nicht zu machen. Nach Anfrage bei der Stadt wurde mit nachbarschaftlicher Hilfe eine Rammspitze geschlagen und ein Hauswasserwerk installiert. Das erwies sich bald als zu klein, die Rammspitze brachte auch immer weniger Wasser. Daraufhin wurde von einigen "Spezialisten" ein Brunnen mit 100 mm Durchmesser gebaut, in eigener Regie eine Tauchpumpe und ein Kessel montiert, von da an konnten wir regelrechte Wasserwerfer einsetzen. Fast 31 Jahre hielt diese Lösung, dann kam ganz plötzlich sehr viel Sand und kaum mehr Wasser. Versuche die Pumpe aus dem Brunnen zu holen, scheiterten. Wahrscheinlich hatte das Brunnenrohr einen Schaden und war eingebrochen. Ein neuer Brunnen musste her.

Der Bautrupp rückte mit schwerem Gerät an, ein Bohrturm wurde errichtet.


Damit wurde aber gar nicht gebohrt, das geschah mit einer überdimensionalen Bohrmaschine.

 

Fast 5 m konnten so gebohrt werden.  

Die Brunnenbauer machten das erste Rohr vor dem Einbau kaputt, indem Sie viele Schlitze hineinschnitten....

 

 

 

 


Dann kam das erste Rohr in das Loch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Mit sanfter Gewalt wurde das Rohr überzeugt, komplett im Loch zu verschwinden.

 

 


Anschließend wurde eine Kiespumpe eingesetzt, um weiter Tiefe zu gewinnen. Dazu wurde der Turm verwendet, um den Plunscher herauszuheben und auch zu füllen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich waren 9 m Rohr im Boden. Kontrolle, Wasser ab 3,50 m, allerdings war noch 1,7 m Kies im Rohr. Mit einer kleineren Pumpe wurde der auch noch ans Tageslicht gefördert.

 

 

 

 

 

 

 


Eine neue Tauchpumpe war montiert und bald im Brunnenrohr bis auf 8 m Tiefe abgesenkt.

Der Probebetrieb brachte fast sofort klares Wasser und nach 30 Minuten war es optisch nicht mehr von Leitungswasser zu unterscheiden.

 

 

 

 

Dann kamen die Sünden der Vergangenheit an das Tageslicht. Beim Anschluss an das vorhandene Netz wurden einige tote Rohre und Kabel entdeckt, wohl gemerkt, die Anlage ist natürlich gewachsen. Dank gut bestücktem Fahrzeug konnte eine Totalsanierung der Abzweigungen erfolgen. Deckel drauf, Kabel anschließen und nach etwa viereinhalb Stunden war die Sache erledigt.

Ein paar Feinarbeiten noch, dann wird man von den Arbeiten nichts mehr bemerken.

 

 

 

Falls wir mal gerade nicht arbeiten, so beschäftigen wir uns mit:

  • Segeln! Kennen Sie die Xantener Nordsee? Nein,Kommen Sie mal hin.
  • Rettungsschwimmen! Das ist ein echter Sport, keine Gelegenheitsarbeit für Bademeister.
  • Urlaub auf Borkum,  eine tolle Insel, aber wir lieben auchandere Ziele!
  • Urlaub im Sauerland, nah, schnell erreichbar, dort zu laufen erfreut auch den Hund!
  • Amateurfunk, Kontakte in alle Welt.
  • Elektronik, irgendwo lässt immer noch ein Mikrocontroller unterbringen.
  • Hausautomatisierung, der Computer ist schuld, wenn man friert oder die Rollläden nicht schließen
  • Holzbearbeitung, große Stücke in kleine Späne verwandeln, das Ergebnis als Möbel bezeichnen.
  • Fotografie, 10 kg Ausrüstung schleppen, um Speicherkarten zu füllen. 
  • Garten, etwas in der Erde verbuddeln und staunen, was dann vielleicht später dabei rauskommt

Vor Jahren hielt ich eine Mathematikkurs und begann, wie es sich gehört, mit Logik. Zunächst erklärte ich, was man unter einer "Aussage" versteht: Eine Aussage ist ein Text, dessen Inhalt entweder wahr oder falsch ist. Als Beispiel nannte ich den Satz: "Karl ist krank".
In diesem Augenblick fiel mir siedend heiß ein, dass ich unbedingt einen lebenden Menschen namens Karl brauchte, auf den sich der Satz bezog. Andernfalls konnte man den Satz weder als wahr noch als falsch bezeichnen, d. h. er war gar keine Aussage.
Um den Schaden schnell wieder gut zu machen, fragte ich in den Saal: "Ist jemand unter Ihnen, der Karl heißt?" - Sekundenlange Stille! Dann endlich eine Stimme aus dem Hintergrund: "Der ist krank!"


 

Amateurfunk bedeutet, Kontakt mit Menschen aus aller Welt zu haben. Das mag zwar über Skype auch klappen, ist aber wesentlich wenger reizvoll.

Lizensiert bin ich seit 1971, meine Frau hat etwa 10 Jahre später die Lizenz erworben. Aus einer gemieten Wohnung war Funk nicht leicht zu realisieren. Etwa 1978 kam der Funk aus den Fahrzeugen auf 2m, bald darauf erwarb ich den ersten 2m Tranceiver, einen Semco Terzo Digital. Der spielt immer noch und dessen Empfindlichkeit stellt alle anderen Geräten in den Schatten. 

Im eigenen Haus kam bald eine Antenne auf das Dach. Zwar konnte ich das leicht rechnen, aber es war doch etwas windiger als angenommen. Bananen auf dem Dach sehen nicht so toll aus. So kam kam dann eine stabilere 2m-Yagi-Antenne auf das Dach. Die Zeit für den Amateurfunk war aber begrenzt und nur ab und zu im Urlaub gab es SSB auf 2m, die Antenne, eine HB9CV, auf einem Besenstil.

Im Laufe der Zeit kamen einige andere Funkgeräte dazu, auch eine KW-Station, nachdem auch für die C-Lizenzen die Kurzwelle freigegeben wurde. Mit der Erneuerung der Antennen auf dem Dach wurden wir auch auf 70 cm QRV. mit einem Transverter  dann auch auf 23 cm. 13 cm kam durch Oskar100 über einen Transverter dazu, aber die Antenne zeigt fest zu Es'hail. 

Dennoch gibt es hier viel Neues. Oskar 100 hat der Technik einen gewaltigen Anstoß gegeben. Ein Erfahrungsbericht folgt hier später.

 

Ein Polizist klingelt an der Haustür.

"Guten Tag, Frau Sender, stimmt es, dass ihr Mann Amateurfunker ist?"

"Ja, das stimmt. Ist das etwa verboten?"

"Nein, eigentlich nicht. Aber eben ist die gesamte NATO-Flotte ausgelaufen."

Das Haus mit dutzenden von elektrischen Geräten auss dem Eigenbau zu versehen und sich dann bei jedem spinnenden Rolladen, Rasensprenger, Garagentor zu fragen, welches Steuergerät gerade dafür zuständig ist, das ist Hobbyelektronik. Alternativ kann das auch das Ausharren bei 20° C Frost in der kalten Wohnung oder Höllentemperaturen im Winter bedeuten, wenn Hacker sich in der Heizungssteuerung eingenistet haben.

Wenn man auf diesem Sektor konstruiert, baut und repariert, ist ein technisches Equipment nützlich. Hier sieht man etwa 50 Jahre Mess- und Prüftechnik vereint. Vom 2kW-Netzteil für 24 V im Hintergrund, ein Frequenzzähler (80er Jahre), ein stabilisiertes Netzgerät (mit Röhren!) für Spannungen bis 500 V über ein DVM und ein Kapazitätsmessgerät mit roter LED-Anzeige (80er Jahre), einem Hameg-Oszilloskop (Ende 70er Jahre) und ein Tektronix-DSOszilloskop (80er Jahre)  bis zu Oskar dem Dritten (folgt) Alle Geräte sind voll einsatzfähig und haben immer noch ihre Einsatzberechtigung. Das Handheld-DVM ist dagegen schon richtig modern, obwohl das hier auch sicher schon 15 Jahre alt ist.

Professor zum Studenten: "Fährt eine Straßenbahn eigentlich mit Gleich- oder mit Wechselstrom?"
Student: "Mit Wechselstrom!"
Professor: "Aber müsste die dann nicht immer hin und herfahren?"
Student: "Aber das tut die doch!"

 

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Amateurfunk bedeutet, Kontakt mit Menschen aus aller Welt zu haben. Dass mag zwar über Skype auch klappen, ist aber weesentlich wenger reizvoll.

Segeln ist die teuerste und unbequemste Art und Weise, von einem Ort A zu einem Ort B zu kommen, zu dem man gar nicht hin will.

Segeln ist, wie unter einerr kalteen Duschee zu stehen und dabei 100 €-Scheine zu zerreißen.

segeln,......, ist einfach toll.

 

 

 

 

Aus großen Holzstückeen kleine Holzstücke zu machen und dabei jede Menge Staub und Späne zu machen, das ist die Tätigkeit des Hobbyschreiners.

Dass Haus mit dutzenden von eleektrischen Geräten auss dem Eigeenbau zu versehen und ssich dann bei jedem spinnendden Rolladen, Raseensprenger, Gaaraagentor zu fragen, welches Steuergeerät gerade dafür zuständig ist, das ist Hobbyelektronik. Alternativ kann das auch dass Ausharren bei 20° C Frost in der kalten Wohnung oder Hölleentemperaturen im Winter bedeuten, wenn Hacker sih in deeer Heizungssteuerung eingenistet haben.