Es sollte ganz in den Norden gehen. auf dem Mekong-Fluss. Den hatten wir schon in Indien und in Kambodscha befahren. Zunächst war eine Busfahrt fällig, damit es nicht so langweilig wurde, haben wir an einem Reisfeld angehalten. Es gab die Anweisung es gab die Anweisung, uns vor der Naja Naja zu hüten. Das ist eine indische Kobra oder Brillenschlange, die auch im Reisfeld zuhause ist. Naja, wir haben keine gesehen…

Reis 1  Reis 2

Im Bus bekamen wir Informationen, wie das mit der Reisanbau funktioniert. Darüber hinaus auch, wie die Industrie den Reis technisch verändert, um eine Alleinstellung bei einigen Merkmalen zu haben und damit ein höheren Preis erzielen zu können. Zu bewundern war auch ein Einachs- Schlepper, der als universelles Bearbeitungsgerät auf dem Feld eingesetzt wird. Der ähnelte einem alten Holder, wie man ihn vor 60 Jahren auch bei uns noch in der Landwirtschaft und Gartenbau finden konnte.

Dann fuhren wir weiter nach Chiang Saen , wo wir das Transportmittel wechseln und wieder in ein einfaches Boot umsteigen mussten. Wir fuhren auf dem Mekong im sogenannten „goldenen Dreieck“. Hier grenzen Myanmar, Laos und Thailand aneinander. Der Mekong ist der Grenzfluss zwischen den Ländern. Seinen Namen hat das Dreieck aber nach drei Städten in diesen Ländern. So war dann vom Wasser aus zu sehen, dass in Laos zurzeit sehr stark mit chinesischer Unterstützung am Ufer gebaut wird. Hier sind viele Hotels und Spielhallen entstanden, die auch von der thailändischen Bevölkerung besucht werden können. Touristen ist allerdings die Einreise nach Laos an dieser Stelle nicht erlaubt. Ziemlich unberührt dagegen wirkt Miramar. Wir hatten den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Nicht fehlen durfte es natürlich auch ein Mekong auf dem Mekong. Das ist eine Whiskysorte, die wir probieren mussten. Für Whiskyfreunde: Nicht unbedingt empfehlenswert!

Dreieck 1  Dreieck 2

Dreieck 3  Dreieck 6

Dreieck 4  Dreieck 5

In Chiang Saen gibt es ein Opium-Museum. Nein, nicht zum Probieren, Drogendelikte werden in Thailand sehr streng bestraft. Schon im Bus waren wir über alle Facetten des Opiums, die Opiumkriege in der Vergangenheit informiert worden. Opium wird aus dem Schlafmohn hergestellt, der in Höhen oberhalb von 1500 m wächst. Das kann also nicht an dieser Stelle sondern nur weiter weg im Bergland der drei Länder erfolgen. Das Museum zeigt die Pflanzen, den Anbau und Instrumente, die bei der Aufbereitung und Konsum der Droge verwendet werden. Ansonsten war das Museum kein Highlight.

Opium 1  Opium 2

Mittagessen war angesagt, wieder ein typisch thailändischer Gasthaus. Wieder war das wildromantisch, lecker, aber auch wieder unheimlich scharf.

Chi Rei 1  Chi Rei 2

Am Ende des Rückwegs mussten wir noch den Uhrenturm in Chiang Rai bewundern, der vor etlichen Jahren dem Königspaar zum Geburtstag geschenkt wurde. Man sieht viel  Gold, aber nur als Farbe, es handelt sich um Gold-Bronze.  J.T. schwärmt für Märkte, und so mussten wir noch einen Rundgang durch ein Marktviertel machen, dass weniger fein war. Es war mehr ein Markt für den ärmeren Teil der Bevölkerung. Zurück im Mantrini-Hotel gab es ein gutes Abendessen.

Rai Markt 1  Rai Markt 2