Die Realisierung:

OCXO, das Platinchen mit der Frequenzaufbereitung und ein Mikrocontroller kommen auf eine kleine Leiterplatte. Als Mikrocontroller wurde ein Arduino-Nano benutzt, der sehr preiswert verfügbar ist. Beide Bausteine für die Frequenzaufbereitung sind verwendbar. Der OCXO von einem Verkäufer beim großen E erhält eine eigene Stromversorgung über einen Schaltregler, da er beim Anheizen reichlich Strom benötigt. So kann man auch berücksichtigen, dass einige OCXOs 3 V, andere 5 V benötigen. Hier waren es 3,3 V. Da beim Bau des Erstgerätes kein 3,3 V-Schaltregler vorhanden war, vernichten 2 Dioden die überschüssige Spannung nicht sehr elegant, aber wirksam.
Vorgesehen ist hier auch eine Speisedrossel, die zum Oszillatorsignal noch 12 V hinzufügt, die den LNB speisen können. Das Ganze kommt in ein kleines Blechgehäuse, die Schaltung wird von einem Steckernetzteil versorgt. Das Oszillatorsignal für den LNB wird über eine F-Buchse und ein normales Fernsehantennenkabel dem LNB zugeführt.

KiCad- Dateien für die Schaltung sind verfügbar.

Hier das Schaltbild und das Plainenlayout zum Ausdruck.

Die Platine kann sowohl das Modul von Adafruit und das von QRP-Labs aufnehmen. Die Freiflächen sind mit "Masse" gefüllt, hier wurde das zur besseren Übersicht ausgeblendet.

Software

Das Programm für den Arduino kann man mit der Arduino-Software in den Baustein bringen.

#include <Wire.h>

#include <Adafruit_SI5351.h>

 

Adafruit_SI5351 clockgen = Adafruit_SI5351();

 /**************** DK7RV - see CQ DL 04/2020 ***************************/

/********************************************************************/

void setup(void){

  // Selection of Downlink Amateur Band, default = 2m.

   boolean Band_70 = false; //Set to "true" for 70 cm

   // 2 m Downlink
  int PLB_m = 68;
  int PLB_n = 97;
  int PLB_d = 100;
  int MSB_m3= 26;

  if (Band_70) //70 cm Downlink  {
    PLB_m = 67;
    PLB_n = 19;
    PLB_d = 300;
  }

  delay (100);  clockgen.begin();       // Wait for startup of everything

  /* Setup PLLB to fractional mode */
  clockgen.setupPLL(SI5351_PLL_B, PLB_m, PLB_n, PLB_d);

  /* Set up Multisynth2 to Integer Division for Downlink-Frequency */
  clockgen.setupMultisynthInt(0, SI5351_PLL_B, MSB_m3);

  /* Enable the clocks */
  clockgen.enableOutputs(true);
}

 

/********************************************************************/

void loop(void)   // leer!
{}

 Die Library Adarurit_Si5351_Library für die Arduino- Entwicklungsumgebung geht von einem Quarz mit 25 MHz aus. In der Datei Adafruit_SI5351.h muss deshalb die Zeile
SI5351_CRYSTAL_FREQ_25MHZ = (25000000),
in
SI5351_CRYSTAL_FREQ_25MHZ = (10000000),

geändert werden. (Man sollte die Bezeichner anpassen und die Library unter einem anderen Namen  speichern.)

Bedanken möchte ich mich bei Raimund, DK7RV, der meine Versuche durch viele Ratschläge unterstützt hat.

Was waren die letzten Worte des Elektrikers?
"Die Anlage habe ich freigeschaltet!"