In den weiteren Tagen der Warteschleife haben wir einige Orte an der Küste und im Landesinneren besucht. Friedrichskoog und Büsum sind die bekannten Namen. Marne, Burg und das manchmal sehr laute Wacken sind eher kleiner und dann wäre da noch die Kreisstadt Heide mit dem riesigen Marktplatz. Unser Schwerpunkt liegt allerdings auf der Schiffsreise, deshalb möchte ich diese Orte hier nur kurz ansprechen. 

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In Friedrichskoog ist eine Seehundaufzuchtstation, in der Seehunde, die hilflos gefunden sind, für die Auswilderung vorbereitet werden, verbunden ist das mit einem schönen Museum.

Man rühmt sich hier, auch den längsten grünen Strand zu haben, bei dem eine große Kette von Strandkörben aneinandergereiht ist. Hier wird allerdings derzeit gebaut, das schränkt die Freude am Meer ein. Das Meer ist gezeitenbedingt auch nur immer einen halben Tag lang da.

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Büsum ist hinter Sankt Peter Ording sicherlich der bekannteste Ort der Gegend. Hier wird demonstriert, wie man mit  einer zusätzlichen Bebauung einen alten hübschen Ort in eine hässliche Sammlung von Steinklötzen verwandeln kann. Man muss sich schon Mühe geben, an diesen  Verunstaltungen vorbeizuschauen. Außerdem ist hier recht viel Rummel, das bringt der Tourismus mit sich.

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Erwähnung verdient auch noch ein Steinzeitmuseum. Klingt erst mal furchtbar langweilig, ist es aber gar nicht. Man erklärt hier viele Sachverhalte und lädt auch zum Ausprobieren ein. Das betrifft das Malen mit Farben aus Naturstoffen, das Herstellen von Messern aus Holz, das Bewegen von schwerem Stein mit einfachen Mitteln und vieles mehr. Dank des Konzeptes gelingt es, auch Kinder und Jugendliche zu erreichen.

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Bliebe dann noch Heide.

Heide ist Kreisstadt, bietet in einer schönen Atmosphäre viele Einkaufsmöglichkeiten. Das finden wir leider bei uns zuhause und in der Umgebung so nicht mehr.

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