7:30 Uhr, Frühstück, es war recht mäßig. Das obligatorische Obst, die Eier des Ranchero, ein Scheibchen Brot alternativ weiches Brot mit Zuckerkörnern.

9:45 Uhr, Treffen an der Rezeption, Aufbruch zur Besichtigung der Hacienda, das betraf die Produktion. Die Hacienda hatte früher als Hauptaufgabe, Sisal zu produzieren. Die Blätter von Argavenpflanzen wurden abgetrennt und zerquetscht. Aus der Masse wurden dann Pflanzenfasern herausgezogen, gewaschen, getrocknet und dann weiterverarbeitet. Man drehte sie zu Seilen, die dann wiederum zu größeren Seilen verarbeitet wurden. Die Hacienda war früher im Besitz eines Großgrundbesitzers, es lebten über 20.000 Leute dort, die alle in der Produktion arbeiteten und alles, was sie besaßen, war letztlich Eigentum der Großgrundbesitzer. Im Zuge der Revolution fand eine weitgehende Enteignung statt, aber das, was den Besitzern noch übrig bleibt, ist immer noch gigantisch.

 

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Die Agrvenblätter werden zerstampft, die Fasern herausgezogen. Die werden gewaschen und getrocknet. Man bekommt dann lange Faserbündel, die noch gesponnen werden müssen.

 

 

 

 

 

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Die Fasern werden versponnen, das entstehnde Garn aufgewickelt. Aus mehreren Garnsträngen werden dann die Seile hergestellt. Dazu werden bis zu 15 Garnstränge miteinander verseilt. Alternativ können die Garne auch verwebt werden, um z.B. Säcke daraus zu machen.

 

 

 

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Auf dem Gelände der Hacienda lagen die Schienen einer Schmalspurbahn. Vor zwei Wagen der Bahn wurde jeweils ein Maultier gespannt, wir nahmen auf den Wagen Platz. Im Bummelzugtempo ging es ein gehöriges Stück durch die Anlage. 

 

 

 

 

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Ziel war eine der Cenoten. Das sind große Hohlräume im Felsgestein, in denen sich Wasser sammelt. Oftmals liegen sie tief in der Erde. Hier waren sie in einer Höhle, in die man über eine Treppe durch einen engen Spalt gelangen konnte. In der Cenote war auch hier klares, warmes Wasser. Es war praktisch eine unterirdische Badeanstalt. Viele aus unserer Gruppe ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, hier ein Bad zu nehmen. Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit, sich draußen in der Sonne oder im Schatten trocknen zu lassen und zu relaxen. Dann ging es zurück mit dieser eigentümlichen Bahn zur Hacienda.

 

 

 

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11:30 Uhr, zurück auf der Hacienda.

 12:30 Uhr, Sammeln zur Weiterfahrt nach Merida. Vorher gab es einen Imbiss an der Rezeption.

13:00 Uhr, Fahrt nach Merida. Merida ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan. Sie wird inzwischen mehr als 1 Millionen Einwohner haben. In der Stadt findet man sowohl Elemente der ganz alten Bebauung, wie auch prunkvolle Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Wir machten eine kleine Stadtrundfahrt mit dem us, die Stadt ist zu weitläufig um zu weitläufig ist, um alle Ziele zu erlaufen. Den alten Kern der Stadt haben wir anschließend zu Fuß in Angriff genommen.

 14:30 Uhr, Einchecken im Hotel.

15:15 Uhr, Stadtrundgang, Besuch in einem umweltorientierten Laden, Besuch eines Museums (etwas langatmig), Besuch in einer Gaststätte, um etwas zu trinken. Anschließend kleine Pause.

 

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19:15 Uhr, Aufbruch zum Abendessen in einem externen Lokal. Das erwies sich als mäßig, es war ziemlich laut und voll, die Qualität war nur knapp zufriedenstellend.

20:30 Uhr, Rückgang mit einer Teilgruppe zum Hotel.