Etwas später ging es dann am Abend zu Fuß zum Abendessen. Das gab es in einem argentinischen Restaurant. Das erreichten wir erst nach einer längeren Suche. Zunächst liefen wir in die falsche Richtung, dann wurde umgedreht und es ging zurück. Hausnummern sind nämlich nur spärlich vorhanden.

Das Lokal kann man bestenfalls als „schwach ausreichend“ bezeichnen. Zunächst erfolgte die Abfrage, wer welches Getränk haben wollte. Beim Servieren der Getränke fehlte ein Bier, eine Limonade war übrig. Es wurde lang und breit lamentiert und die Bedienungen machten ein Mordsproblem daraus, das fehlende Bier zu servieren. Service ist in Mexiko wohl eine Schwachstelle, wie wir noch öfter feststellen mussten.

Bei den Vorspeisen gab es eine normale und eine vegetarische Variante. Da wurde abgefragt, was gewünscht wurde.

Bei der Hauptspeise war als Basis ein Steak vorgesehen. Nein, das gab es nicht vegetarisch. Man konnte als Beilagen Pommes Frites und Salat wählen. Auch hier wurde abgefragt, einige aus unserer Gruppe gaben Salat und Pommes Frites an.

Die Vorspeiseen wurden serviert, ungefähr die Hälfte vegetarisch, der Rest normal. Das wurde dann nach dem Zufallsprinzip verteilt.

Ebenso war’s bei der Hauptspeise. Egal ob Pommes, Salat, oder beides bestellt worden war. Es wurden entweder nur Pommes oder nur Salat serviert und auch nach dem Zufallsprinzip serviert. Nachfragen war sinnlos, man verstand uns nicht oder wollte uns nicht verstehen.

Die Nachspeise war grässlich, die meisten Reiseteilnehmer haben diese nicht gegessen.

Zurück zum Hotel auf getrennten Wegen, ein Teilnehmer hatte mit einer Navigationsapp einen wesentlich kürzeren Weg gefunden. Leider ist bei den meisten Telefontarifen das Roaming in Mexiko nicht eingeschlossen. So mussten die meisten von uns außerhalb des Hotels auf die Hilfen des Internets verzichten.