Nach dem Auschecken mussten wir lange auf den Kofferfahrdienst warten. Auf dem Weg zum Bus verläuft sich S. Und es ging im Schweinsgalopp enge, steile Straßen hoch, Kreuz quer, bis wir ziemlich durchgeschwitzt den Bus gefunden hatten.

Eine lange und holprige Fahrt von 320 km mit vielen Schlaglöchern ist angesagt. Ziel ist zunächst Xochicalco und die Pyramide der gefiederten Schlange. Die frühesten Besiedlungsspuren reichen bis 200 v. Chr. zurück, die bedeutendste Architektur entstand zwischen 700 und 900 n.C.. Zurr Blütezeit lebten dort wohl mehr als 20 000 Menschen. Beindruckend ist der Ort noch heute. Dieser Prrogrammpunkt wurde vorgezogen, wir verloren langsam den Überblick.

2R0A3660   2R0A3670

Dann fuhren wir weiter. Die Frage von S. um 13:40: „Haltet ihr noch 20 Minuten aus?“ Eine Stunde später saßen wir immer noch im Bus, der sich durch den Stau der Großstadt kämpfte. Um 15:30 Uhr gab es in einem sehr mäßigen Lokal die Möglichkeit zu einem Mittagsimbiss. Der Imbiss war so wie das Lokal.

2R0A3674.jpg


 

 

Danach stiegen wir gegenüber zu einer Kirche auf, die auf den Resten einer zerstörten Pyramide gebaut worden ist. Es gab darin viel Prunk, wir empfanden, dass es aber nicht wirklich überragend war.

 

 

2R0A3679   2R0A3689   2R0A3687

Wir fuhren zu einer weiteren Kirche, darin herrschte Fotoverbot.


Schließlich ging es zum nächsten Hotel in Puebla, wieder eines von der NH-Gruppe. Wir kamen gegen 18 Uhr dort an. Es kommt nicht an das in Mexico Stadt heran. Die Lobby ist gemütlich wie eine Bahnhofshalle. Dort gibt es auch das Frühstück.  

Den nächste Programmpunkt, einen Spaziergang durch die Stadt, haben wir abgesagt, wir waren reichlich ersschöpft. Das Frühstük war wieder schon um um 7.00 Uhr angesagt. Uns war nicht ganz klar, was wir hier in dieser Stadt sollten. Im Programm steht: „Wir beobachten, wie in der ehrwürdigen Koloni­alstadt das alte und das neue Mexiko aufei­nandertreffen. Bekannt ist die Stadt auch für die Schönheit der Häuser im alten Zentrum, deren bunte Fassaden oft noch mit Kacheln verziert sind.“ Das ist uns wohl entgangen.

2R0A3677

Den dürfen wir nicht vergessen, den Popocatépetl, 5286 m groß. Er liegt nahe Puebla. Er war an diesem Tag missgestimmt und spuckte Qualmwolken wie ein gigantischer Pfeifenraucher aus. In der Nacht spuckte er sogar ein paar Steine aus. So haben wir uns am nächsten Tag buchstäblich aus dem Staub gemacht...