Nach erholsamem Schlaf und einem guten Frühstück in einem viel zu kleinen Restaurant ging es mit dem Bus durch den immer gestauten Verkehr in Lima. Hier muss man Geduld haben, es geht nur langsam voran. Hier sind auch ziemlich viele "lazy policemen" verbaut, Schwellen, die jeden Bus auf Schrittgeschwindigkeit ausbremsen.

Der erste Stopp erfolgte an einer der „Pyramiden“. Das sind massive Erd- und Steinhaufen, auf deren Oberfläche dann in einem bestimmten Muster aus ungebranntem Lehm, Mauern erstellt worden sind. Diese Pyramiden sind aber nicht hohl. Auf dem Plateau oben wurden so wie in Mexiko Gebäude errichtet, die überwiegend religiösen Zwecken dienten. Wenn durch Verwitterung oder Erdbeben diese Gebäude zerstört worden waren, wurde der Schutt an den Hängen erneut vermauert. Die Pyramide wurde etwas größer und oben wurde ein neues Gebäude errichtet.
Nächster Programmpunkt war ein mehrstündiger Spaziergang zu Fuß durch die Altstadt Limas. Hier findet man neben den Kolonialbauten auch vieles an Bausubstanz quer durch alle Baustile der Vergangenheit.

Wir lernten die peruanische Küche bei einem mehrgängigen Mittagessen kennen. Lecker!

Gelbe Cola sorgt für einen Zuckerschock, die Obstsäfte sind hervorragend

Das Lokal befand sich auf der Terrasse des Kunstmuseums, das anschließend unser Ziel war. Jede Menge Zeitzeugen der Geschichte Perus der letzten 3000 Jahren sind dort zusammengetragen worden. Das zieht sich etwas hin, hat aber auch sehr viele wirklich interessante Aspekte.
Knotenschnur, Datenspeicher der Inkas

Textilkunst und ein Kabinet
Dann ging es zurück zum Hotel, die meisten von uns waren recht froh darüber. An das nach dem deutschen Frühling doch sehr warme Wetter in Peru muss man sich wohl doch erst gewöhnen.