Auschecken aus dem Hotel in Lima und Abfahrt um 9:00 Uhr. Fahrt zu einem anderen Stadtteil, nach Banca.

Banca war früher ein beliebtes Ziel für Sonntagsausflüge. Dort kann man baden, es gibt eine alte, meist zweigeschossige Bebauung. Hier haben sich auch einige Künstler „ausgetobt“. Noch heute gibt es hier ein bekanntes Atelier.
Ein Kuriosum: Die alte Kirche steht nicht auf dem Grund und Boden des Ortes, sie gehört schon zu einem anderen Stadtteil. Das durfte natürlich so nicht sein. Nur abreißen konnte man die alte Kirche auch nicht, da sie unter Denkmalschutz steht. Dennoch hat man eine neue Kirche gebaut, diesmal im Ort. Die alte Kirche hat man den Raben überlassen. Sie zerfällt so langsam, das Dach steht kurz davor einzustürzen. So löst sich das Problem allein.

Weiter ging es mit dem Bus. Wir fuhren durch die Küstenwüste. Das ist schon ein Kuriosum, wenn man praktisch unmittelbar neben dem Meer eine Wüste vorfindet. Man fährt durch eine Mondlandschaft. Das Gelände ist sehr steinig, hier wird im Tagebau Material abgebaut. Es dient als Ausgangsstoff zur Zementherstellung. Auch andere Mineralien werden hier gewonnen. Etwas weiter, in der Nähe eines Flusses, stößt man wieder auf Grüngürtel, in denen Ackerbau betrieben wird.Die Mittagspause machten wir in einer Raststätte an der Panamerikan, der einzigen Autobahn, die in Nord Süd Richtung durch Peru verläuft.

Wir lernten einige kuriose Speisen kennen: Pommes Frites aus Maniok, und leckere, gefüllte Avocados. Wir wählten zur geschmacklichen Begleitung einen Maracujasaft.

Nach der Pause folgten dann noch einmal etwa anderthalb Stunden Fahrt. Wir erreichen Paracas, wo wir einem Hotel direkt am Meer untergebracht waren. Eine Traumlage.

Auf dem Programm stand nach etwas Freiraum dann die große Kennenlern-Runde. Die wurde begleitet von einem Pisco sour, der uns ja schon bekannt war. Das Abendessen erfolgte an diesem Tag im Hotel.





