Ein sehr früher Start war angesagt, 6:45 Uhr. Bis zum nächsten Ziel waren rund 400 km zurückzulegen, bei den hiesigen Straßenverkehrsverhältnissen eine sehr lange Tagestour. Erster Stopp nach knapp 2 Stunden, Zeit für einen Kaffee und die Gelegenheit, sich ein Sandwich für den Mittags Imbiss zu beschaffen. Der Kaffee war gut, und der kleine Hunger gegen Mittag würde garantiert kommen. So konnten wir dann vorsorgen.

2R0A9351   2R0A9352

2R0A9355   2R0A9370

Nächster Halt wieder 2 Stunden später, beste Grüße an die keramische Abteilung. Unser Bus erklomm den La-Raya-Pass mit 4350m Höhe. Beim Fotostopp dort bemerkten wir wieder bei der kleinsten Annstrengung die große Höhe.

2R0A9369   2R0A9370

Dann ging es in das heilige Tal der Inkas. Im Laufe des Nachmittags noch ein Halt in Calca , um eine Kirche zu besichtigen und die lokale Reiseleitung für die nächsten Tage aufzunehmen. Die Kirche hätte von der Innenausstattung gut nach Bayern gepasst, einige Motive waren dem Land Peru gemäß modifiziert. Viel Gold, aber nicht als Blattgold, sondern als Farbe aufgepinselt, viel Schnitzwerk. Fotografieren war streng verboten. Kein Wunder, diese Kirche würde in Deutschland sofort für jedes Betreten gesperrt. Offenbar als Folge eines Erdbebens hatte sich im Bereich des Glockenturms die Lage der Querbalken geschätzt um 20-30 cm abgesenkt, einer der Balken war gespalten. Was dort los ist, scheint bekannt zu sein, denn auch von außen war der Turm schon mit zahlreichen Balken gesichert, um die Last der Glocken im Turm abgefangen. Auch ohne ein Sachverständiger zu sein, kann man sagen: der Turm ist stark einsturzgefährdet!