Ein sehr früher Start war angesagt, 6:45 Uhr. Bis zum nächsten Ziel waren rund 400 km zurückzulegen, bei den hiesigen Straßenverkehrsverhältnissen eine sehr lange Tagestour. Erster Stopp nach knapp 2 Stunden, Zeit für einen Kaffee und die Gelegenheit, sich ein Sandwich für den Mittags Imbiss zu beschaffen. Der Kaffee war gut, und der kleine Hunger gegen Mittag würde garantiert kommen. So konnten wir dann vorsorgen.


Nächster Halt wieder 2 Stunden später, beste Grüße an die keramische Abteilung. Unser Bus erklomm den La-Raya-Pass mit 4350m Höhe. Beim Fotostopp dort bemerkten wir wieder bei der kleinsten Annstrengung die große Höhe.

Dann ging es in das heilige Tal der Inkas. Im Laufe des Nachmittags noch ein Halt in Calca , um eine Kirche zu besichtigen und die lokale Reiseleitung für die nächsten Tage aufzunehmen. Die Kirche hätte von der Innenausstattung gut nach Bayern gepasst, einige Motive waren dem Land Peru gemäß modifiziert. Viel Gold, aber nicht als Blattgold, sondern als Farbe aufgepinselt, viel Schnitzwerk. Fotografieren war streng verboten. Kein Wunder, diese Kirche würde in Deutschland sofort für jedes Betreten gesperrt. Offenbar als Folge eines Erdbebens hatte sich im Bereich des Glockenturms die Lage der Querbalken geschätzt um 20-30 cm abgesenkt, einer der Balken war gespalten. Was dort los ist, scheint bekannt zu sein, denn auch von außen war der Turm schon mit zahlreichen Balken gesichert, um die Last der Glocken im Turm abgefangen. Auch ohne ein Sachverständiger zu sein, kann man sagen: der Turm ist stark einsturzgefährdet!
Weiter ging es dann noch eine ganze Weile, bis wir unsere nächste Unterkunft in Yucay erreichen. Es war bereits dunkel als wir ankamen..Das Hotel war vormals eine alte Hazienda. Sie war liebevoll restauriert worden, man hatte weitere Gebäude angebaut besonders reizvoll war der Garten und der Innenhof. So etwas hatten wir auch schon in Mexiko kennen gelernt. War, dass wir gleich hier drei Tage geblieben sind.