Ein frühes Aufstehen ist nötig, denn Abfahrt ist um 6:30 Uhr. Dabei war die Nachtruhe problematisch. Die große Höhe am Vortag verursachte bei einigen Leuten eine unruhige, schlaflose Nacht und morgens das Gefühl, als hätte man am Vortag wenigstens eine halbe Flasche Schnaps getrunken. Nach einer Beratung wurde eine Paracetamol und 10 Minuten Sauerstoff eingesetzt, das bewirkte Wunder!
Die Busfahrt führte durch einen Canyon in das Colcha-Tal. Dort ist ein Gebiet, in dem Kondore zahlreich zu Hause sind. Mit viel Glück konnten wir innerhalb von 20 Minuten bestimmt 80 Tiere sehr gut ablichten. Sehr eindrucksvoll ziehen die Tiere im Segelflug über die Schluchten.



Nein, die schrägen Vögel waren nicht echt... Der aber schon!


Eine lange Fahrt folgte, nächster Halt eine Kirche. Viel Gold, viel Schnitzwerk, aber bröckelnder Putz. Gegenüber gab es einen guten Tee und einen Pisco sour, ein Nationalgetränk in Peru.


Erneute Busfahrt, wieder über den hohen Pass, nächster Halt der Rastplatz auf 4000 m. Ein belegtes Brötchen und ein Tee gegen die Höhenkrankheit munterten uns auf. Zwei Stunden später gab es den nächsten Halt. Dort gab es einen hervorragenden Kaffee auf 4400 m.
Weitere 2,5 Stunden Busfahrt folgten.