Mit Maria, unserem Guide am Heck, setzten wir uns in Bewegung. Wir bekamen ein paar Vögel und einige Affen zu sehen. Beide verstecken sich perfekt in der Vegetation, sie auf den Fotos zu finden, wird sicher ein Suchspiel sein. Später gingen wir wieder auf das Land und zogen zu Fuß weiter. Auch der Regen legte noch eine ordentliche Portion zusätzlich zu. Unsere Kleidung schützte uns nur begrenzt davor. Solche Regenschauer sind hier nicht selten, sie dauern aber oft nicht sehr lange. So war es auch hier, Petrus drehte den Hahn wieder zu, und für den Nachmittag schickte er sogar die Sonne heraus.

 

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An einem Aussichtsturm stellten wir uns unter, den Regen hat es nur wenig gestört. Wir zogen wieder weiter und fanden bald ein neues Gewässer, an dem ein Boot lag.

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Wieder erfolgte der Wechsel des Verkehrsmittels. Nun war’s schon erheblich enger. Die „Hilfskräfte" des Schiffsantriebs mussten sehr viel sorgfältiger paddeln. Dafür ließ der Regen etwas nach. In diesem Gewässer standen auch etliche Bäume und Sträucher, und einige davon wurden zielgenau angesteuert, bis eine kleine Kollision die Fahrt bremste. Nach etwa 1 Stunde Rundtour kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. Wir gingen zurück zum Aussichtsturm, der erst einmal erobert wurde. Das war im wahrsten Sinn des Wortes sehr übersichtlich.

Wir hätten nur ein kurzes Stück laufen müssen, dann wieder das Boot nehmen können, um zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Aber Laufen war angesagt, 4 km sollten es sein. Im Nachhinein scheint „4 Meilen“ die Situation besser zu beschreiben. Der Regen hatte wieder heftig eingesetzt und stapften hintereinander durch tiefe Pfützen und Schlammlöcher.

Unser Guide stapfte zügig voran und unsere kleine Prozession zog sich erheblich in die Länge. Mit mehreren Pausen, um die Hinteren aufholen zu lassen, haben wir endlich die Anlegestelle wieder erreicht. Das Motorboot nahm uns auf und brachte uns zurück zur Lodge. Dort war erst einmal die grobe Schlammentfernung nötig Mit einem Wasserschlauch und Bürsten wurden Schuhe und auch die Kleidung vom gröbsten Dreck gereinigt. Dann ging es erst einmal in die Bungalows, der größte Teil der Kleidung musste gewechselt werden. Ein Mittagessen versöhnte uns mit der Welt.

Der Nachmittag war ohne festes Programm, Erholung und ein Pisco sourur waren angesagt!

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