Von dort aus ging es noch weiter hinauf zu einer kleinen Siedlung. Der Empfang erfolgte recht herzlich mit einer Musikkapelle. Nach einem kurzen Überblick wurde uns ein typisches Essen dieser Siedler serviert. Es war in einem Erdofen zubereitet worden. Das ist im Grunde ein Loch, in dem Feuer gemacht wird. Darauf kommt dann in verschiedenen Schichten das zuzubereitende Essen. Das Ganze wird dann abgedeckt, so köcheln im Ofen langsam die Speisen. Für unsere Verhältnisse war es sehr außergewöhnlich, vieles davon war sehr schmackhaft. Wer wollte, hatte die Gelegenheit, gebratenes Meerschweinchen zu essen. Muss aber nicht sein!

Dann war Lernen angesagt, wir mussten einige Begriffe aus der Sprache Quechua der Dorfbewohner lernen und uns dann mit unserem Namen vorstellen und unser Alter nennen. Auch unser Lehrer hatte dabei Spaß.

Anschließend wurde der Unterricht draußen fortgesetzt.


Dazu war es aber erforderlich, die entsprechende Tracht der Dorfbewohner anzulegen. Da wir etwas andere Körper-Proportionen haben, war das mit einiger Komik verbunden. Wir erfuhren, wie man den Segen der Götter erbitten kann, wenn man ein Feld bestellt. Dann hieß es, Lehm abzugraben, um daraus Lehmziegel zu erstellen.


In den Prozess wurden auch wir als Besucher mit eingebunden. Zum Schluss wurde die gesamte Runde zu einem Tanz aufgefordert, das ergab für alle Beteiligten Spaß. Mit Musik wurden wir wieder zum Bus geleitet, der Abschied erfolgte mit viel Winken und Jubel.
Es ging zurück ins Hotel, an diesem Tag war bereits etwas früher das Programm zu Ende.