Nach kurzer Pause ging es auf Tour in den Regenwald. Es war sehr heiß und schwül, die hohe Luftfeuchtigkeit belastet. Wir waren das trockene Klima in den Anden gewohnt und stießen nun genau auf das Gegenteil. Wir mussten uns erst daran wieder gewöhnen.Kaum vorstellbar ist die Dichte der Vegetation. Die Bäume haben unvorstellbare Abmessungen. Tiere sieht man kaum, sie haben sich ihrer Umgebung farblich so angepasst, dass man sie nicht wahrnimmt. Wir erreichten einen kleinen See, in dem Kaimane leben. Dort konnten wir allerdings nur ein paar kleinere Exemplare beobachten.


Nach dem Rückweg war es auch bald Zeit für das Abendessen.

Um 20:00 Uhr bestiegen wir noch einmal das Boot und fuhren ein Stück den Fluss aufwärts. Mit einer starken Lampe wurde manchmal das Ufer ab geleuchtet, um die Augen dort befindlicher Tiere zu entdecken.

Der Erfolg war allerdings recht mäßig. Verblüffend war allerdings der Sternenhimmel, der Dank der fehlenden Lichtverschmutzung wirklich einmalig schön zu sehen war. Ein paar der Sterne erkannten wir wieder, die wir schon vorher von unserer Reiseleiterin B. F. gezeigt bekommen hatten. Der Bootsführer ließ das Boot schließlich flussabwärts treiben, bis wir die Lodge wieder erreichten.
Die meisten aus der Gruppe waren reichlich müde, wir haben auch sofort fest geschlafen.