Wir folgten am Morgen recht früh dem Umambstal, dass man auch als heiliges Tal bezeichnet. Oberhalb des Ortes Pisak sind die Ruinen einer Inka Siedlung. Man hat doch auch noch einiges ausgegraben, einige Gerölllawinen haben dafür gesorgt, dass man weite Teile der Anlage nicht mehr betreten darf.

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Vor dem Eingang waren wieder endlose Scharen von Händlern, die den Besuchern nutzlose Dinge verkaufen wollten. Innen hatte man einen fantastischen Blick über das Tal, die hohen Berge, die Weite der Landschaft, ein beeindruckender Anblick. Die archäologischen Erkenntnisse blieben begrenzt. Die terrassenförmigen Felder hatten wir bereits gesehen, die grundsätzliche Bauweise der Häuser war uns auch schon bekannt, dennoch ein lohnenswerter Besuch.

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Zurück im Ort konnten wir uns einen Eindruck von der Qualität von im Steinofen gebackenen Teigtaschen machen. Wir saßen im Garten und konnten verschiedene Varianten davon probieren. Lecker!

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Weiter ging es zu einem Betrieb, der aufgegriffen Lamas, Alpakas und Viskunjas beherbergte und sie in der Art eines Streichelzoos zur Schau stellt. Die Wolle der Tiere, die ihr Leben, wird gesponnen und dann weiter verarbeitet. Wir bekamen eine eindrucksvolle Demonstration, wie mit pflanzlichen Farbstoffen und anderen naturnahen Produkten leuchtende Farben erzeugt werden können. Das gefärbte Garn wird dort auch verwebt, eine sehr mühsame Arbeit, für einen Schal können unter Umständen 2-3 Monate Arbeit anfallen. Wenn man den Preis dieser aren dann sieht, erkennt man erst einmal, wie gering die Entlohnung der Arbeiter hier ist.

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Dann erfolgte die Weiterfahrt zur Inkafestung Sacsayhuaman oberhalb von Cusco. Die erwies sich als ziemlich beeindruckend, sie ist aus großen Kalksteinquadern gebaut. Diese sind perfekt gefügt, wobei die einzelnen Bausteine bis zu 30 t schwer sind.

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 Es ist schon bewundernswert, wie man zur damaligen Zeit ohne technisches Hilfsmittel, die Steine so exakt bearbeiten und vor allen Dingen auch zusammenfügen konnte. Letztlich ging es zu unserem Hotel in Cusco, wobei der Abend zur freien Verfügung stand.